Zwei Bassklarinetten...eine ungewöhnliche Besetzung!
Bei einem gemeinsamen Orchester-Konzert tauschten sich die Klarinettisten Didier Jacquin und Holger Busboom über die klanglichen und mechanischen Besonderheiten des jeweils anderen Griffsystems (eine Besonderheit bei Klarinetten) auf der Bassklarinette aus.
Schnell kam die Idee auf, Duettliteratur auszuprobieren, denn beide verbindet eine ausgeprägte Affinität zur Bassklarinette.
Bei dieser Gelegenheit fiel den beiden zum ersten Mal ein Stück von Joseph Bodin de Boismortier in die Hände und ließ beide feststellen, wie wunderbar der Klang der Bassklarinette zu Werken des Barock, die eigentlich für Gamben oder Celli geschrieben wurden, passt.
"Nicht laut und dunkel, wie die Bassklarinette es vermuten lässt, sondern im Gegenteil eher zart und doch volltönend ließen die Solisten ihre großen Instrumente klingen. [........]
Sie zauberten wie hingewehte Klänge in die Kirche, [....] um dann wieder in der Jetztzeit zu landen.", so werden die reichen Ausdrucksmöglichkeiten dieses wenig bekannten, aber sehr vielfältigen Instrumentes in einer Konzertrezension des Duos in der Neuen Osnabrücker Zeitung beschrieben.
Nachdem [døbas] gegründet und im Barock ein reichhaltiges Betätigungsfeld gefunden war, musste noch ein modernes "Gegengewicht" her. Da nur sehr vereinzelt Stücke der Gegenwart für diese spezielle Besetzung zu finden sind, entstanden bald die ersten Eigenkompositionen von Didier Jacquin, später auch von Holger Busboom.
Mit den Programmen aus Original-Kompositionen und Arrangements ist [døbas] bei verschiedenen Konzertreihen und Veranstaltungen zu Gast, unter anderem bei der Kammermusikreihe "Na hör´n Sie mal!" der Tonhalle Düsseldorf, der Ensemblia Mönchengladbach sowie den Rheydter Schlosskonzerten. 2021 veröffentlichten sie einige Stücke aus ihrem Repertoire auf der CD "Da uno à cinque".

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